7 Millionen Menschen fielen in den letzten 20 Jahren in der Demokratischen Republik Kongo dem blutigsten Wirtschaftskrieg der Menschheitsgeschichte zum Opfer  – und keine Gerechtigkeit ist in Sicht! Die Kampagne

 SCHAFFEN WIR ZWEI, DREI, VIELE KONGO TRIBUNALE!

will die Straflosigkeit in der Demokratischen Republik Kongo endlich beenden, damit die Menschen wieder in Frieden leben können.

 

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Schaffen wir zwei, drei, viele Kongo Tribunale! – Die Kampagne

Die Beendigung der Straflosigkeit in der Demokratischen Republik Kongo ist eine strapaziöse, langwierige Angelegenheit. Eine umfassende Aufarbeitung der während des Bürgerkriegs verübten Massenverbrechen wurde bisher weder von nationalen noch von internationalen Gerichten in Angriff genommen. Die Ausbeutung der für die westlichen Industrien unersetzbaren Rohstoffe geht weiterhin einher mit Umsiedlungen, Konflikten und Gewalt.

Für Das Kongo Tribunal hat Milo Rau die Opfer, Täter, Zeugen und Analytiker des Kongokriegs zu einem einzigartigen zivilen Volkstribunal im Ostkongo versammelt. Dabei ist das scheinbar Unmögliche gelungen: alle Beteilig­ten – Regierung, Oppo­sition, Mi­li­tär, Rebellen, inter­nationale Minen­konzerne, lokale Minen­arbeiter, Bauern, Menschen­rechts­aktivisten und Globali­sierungsexperten – wurden involviert und konnten zu Zeugenaussagen in dem öffentlich abgehaltenen Tribunal be­wegt werden.

Der Erfolg dieser symbolischen Verhandlungen war durchschlagend, weil erstmals in zwei Jahrzehnten ein geschützter öffentlicher Raum geschaffen wurde, in dem die Opfer von Vertreibung, Enteignung, Vergewaltigung und Mord ihre Anliegen und Anklagen vorbringen konnten und von den regionalen und nationalen Regierungen sowie von einem lokalen und internationalen Publikum angehört wurden.

Seit dem ersten Kongo Tribunal fordern die Opfer von Massenverbrechen und die Zivilgesellschaft in den Provinzen Nord- und Südkivu weiterhin Gerechtigkeit und ein unabhängiges und unparteiisches Gericht. 2018 wollen die international renommierten Juristen Jean-Louis Gilissen, Strafverteidiger und Opfervertreter beim Internationalen Strafgerichtshof, und Sylvestre Bisimwa, kongolesischer Menschenrechtsanwalt, eine Form kontinuierlicher zivilgesellschaftlicher juristischer Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen auf lokaler Ebene etablieren, um das Plädoyer gegen die Straflosigkeit in der Region, auf nationaler und internationaler Ebene zu intensivieren. 

Mehrere Tribunale (geplant sind zunächst fünf) werden an den Schauplätzen von vergangenen Massen- und Wirtschaftsverbrechen im Ostkongo eingerichtet, um glaubwürdige Beweise für die Verbrechen zu sammeln und eine Anklage gegen die Täter zu fordern. Damit die Opfer des Bürgerkriegs im Ostkongo eine Stimme erhalten und die Wahrheit über vergangene Verbrechen gehört werden kann.

Wir wollen die geplanten Tribunale finanziell, inhaltlich, organisatorisch und logistisch unterstützen, weil wir überzeugt sind, dass sie helfen werden, dem Frieden den Weg zu bereiten.

Auf unseren Infoseiten erklären wir Ihnen, was mit den Spenden genau passiert und wer hinter Doctivism steckt.

 

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MACHER, AKTIVISTEN & UNTERSTÜTZER

MILO RAU

(Initiator und künstlerischer Leiter des „Kongo Tribunals“) ist Autor, Direktor und Gründer des International Institute of Political Murder (IIPM).

PRINCE KIHANGI

(Jury-Mitglied des „Kongo Tribunals“) ist Rechtsanwalt für Landrechte und einer der führenden Experten für Bergbau in der Region der Großen Seen.

DANIEL RUIZ

Leiter des Büros der Vereinten Nationen in Goma, Ostkongo.

„Das Kongo Tribunal“ ist ein dringendes und notwendiges Projekt. Dringend, weil es uns erlaubt, einen Teil unserer Menschlichkeit zu rehabilitieren, indem wir denjenigen, deren Rechte mit Füssen getreten wurden, eine Stimme geben. Notwendig, weil in Ermangelung nationaler und internationaler Gerechtigkeit nur eine öffentliche Auseinandersetzung die drängende politische Debatte über die Verantwortung transnationaler Konzerne für die Menschenrechte vorantreiben wird.“ CHANTAL PEYER, Leiterin Sektion „Wirtschaft und Menschenrechte“, Brot für alle (CH)

„Ich unterstütze die Kongo Tribunale, weil sie dazu beitragen können, dass die Menschen dort verlorene Hoffnung auf Gerechtigkeit wiedergewinnen. Die Kongo Tribunale können in den Bürgerkriegsregionen den zivilgesellschaftlichen Aufbruch zur Ächtung der Menschenrechtsverletzungen stärken.“ DR. NIKOLAUS BERGER, Richter am Bundesgerichtshof (D) 

„70 Prozent der Menschen, die von extremer Armut betroffen sind, leben in Staaten, die reich an Rohstoffen sind. Das muss uns zu denken geben. Denn es hat auch etwas mit uns zu tun und mit den Unternehmen, die in diesen Staaten Geschäfte machen. Für sie darf es keine rechtsfreien Räume geben. Ein Tribunal, wie jenes von Milo Rau im Kongo, kann den Opfern eine Stimme geben. Das ist wichtig. Denn es ist ein erster Schritt gegen die Straflosigkeit.“ SIMONETTA SOMMARUGA, Bundesrätin für Justiz (CH)

„Das Kongo Tribunal konnte die Tür für Gerechtigkeit im Kongo einen Spalt öffnen. Damit das Projekt nachhaltige Wirkung entfaltet, muss die positive Aufnahme der Vision eines realen Tribunals im Kongo nun von hier aus unterstützt werden. Denn es geht nicht nur um die Verantwortung von kongolesischen Akteuren, wie dem dortigen Staat und den bewaffneten Banden, sondern gerade auch um eben die Verantwortung der westlichen Staaten, internationalen Organisationen und transnationalen Unternehmen.“ WOLFGANG KALECK, Gründer des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und Jury-Mitglied des Kongo Tribunals (D)

„Das Martyrium des kongolesischen Volkes will nicht enden. Ausländische Konzerne plündern das Land seit mehr als 50 Jahren. Der Staat ist von Korruption, Willkür und Nepotismus zerfressen. Das Kongo Tribunal erfüllt eine historisch unschätzbare Rolle: Es schafft erstmals Transparenz und Gerechtigkeit im grössten Wirtschaftskrieg unserer Zeit – und stärkt den bewundernswerten Widerstand des kongolesischen Volkes.“ JEAN ZIEGLER, Soziologe und Berater des UNO- Menschenrechtsrats (CH)

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Wir wollen die geplanten Tribunale finanziell, inhaltlich, organisatorisch und logistisch unterstützen, weil wir überzeugt sind, dass sie helfen werden, dem Frieden den Weg zu bereiten.

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